Wiedererstarkte Faustballer verhindern sensationell den Abstieg

 

Am letzten Spieltag der Landesligasaison haben die Vertreter der ersten Hennigsdorfer Faustballmannschaft endlich wieder zu ihrer Form gefunden und konnten durch drei spektakuläre Siege in der heimischen Halle doch noch den Klassenerhalt feiern. Gekrönt wurde dies noch durch die fulminante Vizemeisterschaft der zweiten Herrenmannschaft.

Die erste Motor-Mannschaft konnte wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie in eigener Halle eine Macht ist. Alle drei Partien des Tages konnten gewonnen werden. Nach den beiden Siegen gegen den TSV Germania Massen I (11:8,8:11,11:7) und deren zweite Vertretung ( 11:7,11:3), gelang im letzten Spiel gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer von Lok Rangsdorf der Befreiungsschlag gegen den Abstieg. Mit dem Rücken an der Wand, in einem wahren Alles-oder-Nichts-Spiel traten die Motor-Recken endlich wieder als geschlossenes Team auf und strahlten in ihren Aktionen immenses Selbstbewusstsein aus. Der Angriff überzeugte mit druckvollen, variablen Schlägen. Da die Rangsdorfer auf jeden Fall ihre weiße Weste behalten wollten, entwickelte sich zum Saisonfinale eine grandiose Faustballpartie. Wie entfesselt spielten die Gastgeber auf, brillierten mit mitreißenden Spielzügen und setzten ihren Gegner zusehends unter Druck. Nach dem verwandelten Spielball im dritten Satz (7:11,12:10,12:10) und dem damit verbundenen Klassenerhalte waren die Erleichterung und Freude bei Spielern und Fans grenzenlos.

Auch die zweite Mannschaft konnte zum Abschluß voll überzeugen und eine sehr gute Saison mit dem vollkommen unerwarteten Gewinn der Vizemeisterschaft krönen. Gegen Massen I (11:13,11:9,11:8) und Massen II (12:10,11:4) gelangen Siege, die vor allem von der mannschaftlichen Geschlossenheit und hohen Laufbereitschaft des Gastgebers lebten. Im Spiel gegen den neuen Landesmeister Lok Rangsdorf schnupperten die Motor-Aktiven schon an der Sensation, gewannen spektakulär den ersten Satz mit 11:8. Etwas verunsichert, ob der eigenen Leistungsstärke lief in deinen Sätzen zwei und drei nicht mehr viel zusammen (3:11,4:11). Dies trübte aber nicht mehr die Freude über die grandiose Saison.

Hennigsdorf I: Michael Ludwig, Frank Deisting, Mike Köhn, Stephan Palko, René Dittrich, Heiko Moormann

Hennigsdorf II: Dustin Ludwig, Christopher Krause, Christopher Ziehe, Frank Schubert, Dominic Otto, Mario Schwarz, Marcel Flehmer